Fortsetzung:
Weitergehende Informationen zur Schlichtungsstelle Energie Dabei sollen sich die Moderatoren der Schlichtungsstelle bei Beschwerden der Verbraucher darum bemühen, dass es zu einem Interessenausgleich der beiden involvierten Parteien kommt. Hierfür verspricht der Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ein unkompliziertes Verfahren. Somit müssten beispielsweise Streitigkeiten über eine Rechnung nicht mehr in einem Gerichtsverfahren geklärt werden. Gleiches gelte auch für einen schleppend verlaufenden Anbieterwechsel. Die Schlichtungsstelle wird dabei von Verbraucherschützern und der Wirtschaft gemeinsam getragen. So haben sich hier auch die großen Verbände der Energiewirtschaft angeschlossen – genauso wie auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen.
Leitung der Schlichtungsstelle obliegt unabhängigem Fachmann So wie es auch bei den Versicherungen bei der Ombudsstelle der Fall ist, so leitet die Schlichtungsstelle Energie ein unabhängiger Fachmann. Dabei handelt es sich konkret um den ehemaligen Richter am Bundesgerichtshof, Dieter Wolst. Wer Probleme mit seinem Gas- oder Strom-Anbieter hat, der kann sich nun unkompliziert an die neue Anlaufstelle in Berlin wenden und die Entstehung von sorgenvollen Gesichtsfalten vermeiden. Gemeinsam mit zwei weiteren Juristen soll der ehemalige Bundesgerichtshof-Richter die Fälle innerhalb von drei Monaten prüfen. Auch die Vorwürfe von ungerechtfertigten Preiserhöhungen werden kostenlos geprüft. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen erhofft sich mit der Schlichtungsstelle Energie ein Ende der Beschwerdewelle, gab es doch in den letzten Jahren Hunderttausende von Reklamationen gegen Anbieter von Gas und Strom.
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